Der Waldschrat Isidor Zwerg Gandor Die Elfe Glonda Der Poltergeist Gustaf Vor Rathens Felsen Der Steintroll Ralf Geronnener Staub
Der Waldschrat Isidor
Der Waldschrat Isidor erschrak
im Wald, bei den drei Eichen,
er sah ein Schnupftuch, dieses lag
im Gras, im Licht, im bleichen.Der Waldschrat hat das Tuch beschaut
die ganze Nacht voll Sorgen,
ihm hat die ganze Nacht gegraut,
er hörte ringsum keinen Laut,
doch graute bald der Morgen.Das Schnupftuch lag noch immer da,
vom kühlen Tau befeuchtet,
von Glühwurmeva der Papa,
der hat derweil geleuchtet.Kein Waldschrat konnte solches tun:
die ganze Nacht zu glimmen,
und Isidor, in seinen Schuhn,
den gelben, konnte und wollte nicht ruhn,
so war's, es wird schon stimmen.
Zwerg Gandor
Zwerg Gandor sitzt auf seiner Bank,
auf seiner kleinen grünen Bank,
er zaust sich seinen Bart,
er hört, wie drin in seinem Schrank
in seinem grünen Eichenschrank
die Elfe singt ganz wunderzart.Dabei schwingt sie ihr Kleid im Tanz,
ihr feines Seidenkleid im Tanz,
beim Tanz auf einem Bein,
die Waldluft schimmert sanft im Glanz
im weichen Elfenschimmerglanz,
im weichen Elfenschein.
Die Elfe Glonda
Die Elfe Glonda liebt Gesang,
das Elfenlied, den Elfenklang,
das zarte, das Elfenlied,sie singt es gleich sekundenlang,
sekundenlang klingt ihr Gesang,
im ganzen Waldgebiet.Zwerg Gandor hört den Elfenton,
er sitzt und er lauscht und er schweigt,er zaust sich den Bart, da bläst er auch schon
auf dem Kamm, seine Laune, die steigt.
Der Poltergeist Gustaf
Der Poltergeist Gustaf erschrak in der Nacht,
in der Nacht, als den Leuchter er stieß
von dem Schränkchen, davon ist Christiane erwacht,
die besorgt gleich das Bett verließ.Der Leuchter, er war nicht zu Scherben zerfallen,
Christiane stellte ihn auf,
der Poltergeist Gustaf, erschrocken vom Knallen,
begann seinen nächsten Lauf.Der Lauf führte über die Treppen ihn,
über Treppen mit schrecklichen Stufen,
er wollte nicht poltern, er wollte nur fliehn,
er durfte um Hilfe nicht rufen.Er lief in das Zimmer, das vor ihm lag,
da warf er das Bild von der Wand
auf eine Gitarre, wovon er erschrak,
der Lärm nahm ihm fast den Verstand.Er erreichte seine Kammer mit Glück,
seine Kammer, die liebte er sehr,
er zog sich gerne dahin zurück,
und legte im Bett sich verquer.Von Bild und Gitarre war jedes Teil
noch heil.
Vor Rathens Felsen
Vor Rathens Felsen laufen
ein kleiner Grizzly-Bär
und eine Waldameise
gemeinsam hin und her.Sie lieben diese Strecke
und wandern Arm in Arm
gemeinsam vor den Felsen,
der Ameise wird warm.Sie macht ja tausend Schritte,
der Grizzly-Bär macht zehn,
man sieht die zwei gemeinsam
vor Rathens Felsen gehn.
Der Steintroll Ralf
Der Steintroll Ralf trank gerade Wein,
da näherte sich aus der Ferne
ein Wanderer, den lud Ralf gleich ein,
verzauberte ihn in einen Stein,
den sieht er noch heute gerne.Der Steintroll Ralf trank aus seinem Pokal
den Rotwein aus Eisbergrosinen,
der Wanderer liegt im Wiesental,
er tränke sehr gerne vom Wein einmal,
der Pokal ist besetzt mit Rubinen.Der Steintroll meidet das Sonnenlicht,
er würde in diesem zerknallen -
wie jeder Troll, darum sieht man ihn nicht
bei Tage, nur in der dritten Schicht
da stellt er den Reisenden Fallen.
Geronnener Staub
Geronnener Staub
bedeckte das Laubals grollende Geister
die grad auf den Wegen
von Camelot nahtenden Goettern verbaten
die Wuerfel zu legen.
Ich wurde ihr Meisterund liess von den Trollen
die Steinkugeln rollen.
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